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SUMMARY:Traditionelles Handwerk im Fokus
DESCRIPTION:17. Oktober\n	  |\n10:00\n	  –\n17:00 \nAn diesem Samstag wird es im Rahmen eines großangelegten Handwerkerwochenendes die Möglichkeit geben\, in Lauresham an verschiedenen traditionellen Handwerkskursen teilzunehmen: sei es das Schmieden\, Tauschieren\, Drechseln\, Brettchenweben\, Nähen oder auch die Arbeit mit Zugrindern – für die unterschiedlichsten Interessen sind entsprechende Angebote dabei. \n \nHinweis: Heute finden keine öffentlichen Führungen statt. \n \nProgramm\n\n\n					 Schmiedekurs\n			\n			\n						\nEinführung in die grundlegenden Techniken des traditionellen Schmiedehandwerks mit Anfertigung eigener\, erster Werkstücke. \nDauer: 10 – ca.16 UhrKursleitung: Frank TrommerKosten: 90 EUR (Eintritt und Material inklusive)Maximale Teilnehmerzahl: 9 \n\n\n\n					 Rennfeuer – Einblicke in die Kunst der frühen Eisenverhüttung\n			\n			\n						\nWie entstand aus unscheinbarem Eisenerz der Werkstoff\, der unsere Geschichte veränderte? In diesem Lehrgang erhalten Sie eine anschauliche Einführung in die eisenzeitliche Eisenverhüttung und lernen die Grundlagen des Rennfeuerverfahrens kennen. Nach einer verständlichen theoretischen Einführung begleiten Sie ausgewählte Schritte des historischen Verhüttungsprozesses und erleben hautnah\, wie unsere Vorfahren mit einfachen Mitteln Eisen gewannen. Dabei stehen das Verständnis der Technik und das praktische Erleben im Mittelpunkt.Am zweiten Tag (Herbstfest) wird die im Rennfeuer entstandene Eisenluppe weiterverarbeitet. Jeder Teilnehmer erhält als Erinnerung ein kleines\, aus diesem Prozess entstandenes Andenken zum Mitnehmen.Ein kompakter Lehrgang für alle\, die einen authentischen Einblick in eines der bedeutendsten Handwerke der Vergangenheit gewinnen möchten. \nDauer: 10 – ca. 13 Uhr (Sonntag freier Eintritt zum Herbstfest inkl.)Kursleitung: Pierre StollKosten: 40 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 8 \n\n\n\n					 Historische Fischernetze knüpfen – Einführung in eine alte Handwerkstechnik\n			\n			\n						\nWie entstanden Fischernetze vor der Industrialisierung? In diesem praxisorientierten Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen einer traditionellen Handwerkstechnik kennen und fertigen unter Anleitung ihren eigenen kleinen Netzbeutel aus Leinen- oder Hanfgarn an.Der Workshop richtet sich an Erwachsene und interessierte Jugendliche. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nDauer: 10 – ca. 14 UhrKursleitung: Jens SchabackerKosten: 40 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 5 \n\n\n\n					 Wolle spinnen mit der Handspindel\n			\n			\n						\nVon der Textilproduktion des (Früh-)mittelalters sind nur wenige archäologische Funde erhalten. Die Gewichte von Handspindeln\, sogenannte Wirtel\, sofern sie aus gebranntem Ton oder Knochen bestehen\, gehören dazu. Auch aus dem mittelalterlichen Kloster Lorsch gibt es einen Spinnwirtel.In diesem kleinen Einführungskurs widmen wir uns dem „Arbeitsgerät von Dornröschen“ und lernen gemeinsam die Grundlagen des einfachen Handspinnens (ohne Rocken) kennen. Wir verwenden die Wolle unserer Guteschafe. Dabei darf auch eine kleine Führung im Webhaus des Freilichtlabors Lauresham mit Einblicken in die Textilproduktion des (Früh-)mittelalters nicht fehlen. \nDauer: ca. 1\,5 Stunden; Kursbeginn je um 10\, 13 und 15 UhrKursleitung: Florian SaumKosten: 20 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 (pro Kurs) \n\n\n\n					 Brettchenweben – die isländische Variante\n			\n			\n						\nDer Kurs beinhaltet eine geschichtliche Einführung\, spezielle Brettchen\, Garn\, Webschiffchen sowie eine Handreichung und bietet somit einen umfassenden Einblick in diese faszinierende Variante der Brettchenwebtechnik. \nDauer: 10 – ca. 15 UhrKursleitung: Marled MaderKosten: 90 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 \n\n\n\n					 Herstellung eines Lederbeutels nach Haithabus-Fund\n			\n			\n						\nDieser Workshop widmet sich der Verarbeitung von Tierhaut\, in diesem Fall dem Herstellen eines Lederbeutels. Mittelalterliche Taschen- und Beutelfunde sind aufgrund der schlechten Erhaltungsbedingungen von natürlichem Material äußerst selten und – wenn überhaupt  – meist nur in Teilen erhalten. Ein solches Fragment aus der frühmittelalterlichen Handelssiedlung Haithabu ist die Grundlage für diesen Workshop.Bei den Werkzeugen sind wir durch zahlreiche (früh-)mittelalterliche Funde sehr viel besser aufgestellt. Auch wenn einige moderne Materialien zum Einsatz kommen werden\, können aber auch gerne die zahlreichen Replica ausprobiert und zur Herstellung des eigenen Beutels genutzt werden. Gearbeitet wird mit naturgegerbtem Leder und Flachsgarn. \nDauer: 3 Stunden; Kursbeginn je um 10 und 14 UhrKursleitung: Heike WirthKosten: 25 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 8 \n\n\n\n					 Tauschier-Workshop\n			\n			\n						\nLust auf eine alte Handwerkstechnik? In diesem Workshop lernt ihr die Technik Tauschieren: ihr bearbeitet mit Hammer und Punzen in ein Eisenplättchen feine Linien und treibt anschließend Messing- und Silberdraht in diese ein. So entsteht Euer persönliches Stück\, das ihr als Anhänger mit nach Hause nehmen könnt. Keine Vorkenntnisse möglich\, wir zeigen Euch wie´s geht. Bitte Gehörschutz mitbringen. \nDauer: 14 – ca. 16:30 UhrKursleitung: Sarah Baldes; Jörg AumannKosten: 20 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 \n\n\n\n					 Nadelbinden\n			\n			\n						\nNadelbinden ist eine uralte Handarbeit\, die man bereits in der Jungsteinzeit kannte. Mit Nadel und Faden entstehen aus Schlingen elastische Stoffe und Textilien. Im Kurs fertigen Sie Stulpen an – in der Technik des Oslo-Stichs.Wolle erhalten sie in unserem Shop. Nadeln können zum Ausprobieren vor Ort genutzt werden. \nDauer: 13 – 17 UhrKursleitung: Birgit DiehlKosten: 40 EUR (Eintritt inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 5 \n\n\n\n					 Buntes Mittelalter\n			\n			\n						\nIm Gegensatz zu einem der gängigsten Vorurteilen zum Mittelalter war es nicht trist und grau\, sondern überraschend farbenfroh.In unserem kleinen Workshop wollen wir heute einiges über die Textilfärberei auf einem frühmittelalterlichen Herrenhof erfahren und färben dann am offenen Feuer einen eigenen Seidenschal in leuchtenden Pflanzenfarben. \nDauer: ca 1 Stunde; Beginn jeweils um 11 und 14 Uhr Kursleitung: Patricia ScheuermannKosten: 20 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 8 \n\n\n\n					 Becher verzieren mit Zinnfolie\n			\n			\n						\nNach dem Vorbild der berühmten Tatinger Kannen verzieren wir einen Becher mit Zinnfolie. \nDauer: 3 Stunden; Kursbeginn je um 10 und 14 UhrKursleitung: Helmut StuderKosten: 80 EUR (Eintritt\, Becher und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 \n\nEinführung in die grundlegenden Techniken des traditionellen Schmiedehandwerks mit Anfertigung eigener\, erster Werkstücke. \nDauer: 10 – ca.16 UhrKursleitung: Frank TrommerKosten: 90 EUR (Eintritt und Material inklusive)Maximale Teilnehmerzahl: 9 \nWie entstand aus unscheinbarem Eisenerz der Werkstoff\, der unsere Geschichte veränderte? In diesem Lehrgang erhalten Sie eine anschauliche Einführung in die eisenzeitliche Eisenverhüttung und lernen die Grundlagen des Rennfeuerverfahrens kennen. Nach einer verständlichen theoretischen Einführung begleiten Sie ausgewählte Schritte des historischen Verhüttungsprozesses und erleben hautnah\, wie unsere Vorfahren mit einfachen Mitteln Eisen gewannen. Dabei stehen das Verständnis der Technik und das praktische Erleben im Mittelpunkt.Am zweiten Tag (Herbstfest) wird die im Rennfeuer entstandene Eisenluppe weiterverarbeitet. Jeder Teilnehmer erhält als Erinnerung ein kleines\, aus diesem Prozess entstandenes Andenken zum Mitnehmen.Ein kompakter Lehrgang für alle\, die einen authentischen Einblick in eines der bedeutendsten Handwerke der Vergangenheit gewinnen möchten. \nDauer: 10 – ca. 13 Uhr (Sonntag freier Eintritt zum Herbstfest inkl.)Kursleitung: Pierre StollKosten: 40 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 8 \nWie entstanden Fischernetze vor der Industrialisierung? In diesem praxisorientierten Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen einer traditionellen Handwerkstechnik kennen und fertigen unter Anleitung ihren eigenen kleinen Netzbeutel aus Leinen- oder Hanfgarn an.Der Workshop richtet sich an Erwachsene und interessierte Jugendliche. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. \nDauer: 10 – ca. 14 UhrKursleitung: Jens SchabackerKosten: 40 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 5 \nVon der Textilproduktion des (Früh-)mittelalters sind nur wenige archäologische Funde erhalten. Die Gewichte von Handspindeln\, sogenannte Wirtel\, sofern sie aus gebranntem Ton oder Knochen bestehen\, gehören dazu. Auch aus dem mittelalterlichen Kloster Lorsch gibt es einen Spinnwirtel.In diesem kleinen Einführungskurs widmen wir uns dem „Arbeitsgerät von Dornröschen“ und lernen gemeinsam die Grundlagen des einfachen Handspinnens (ohne Rocken) kennen. Wir verwenden die Wolle unserer Guteschafe. Dabei darf auch eine kleine Führung im Webhaus des Freilichtlabors Lauresham mit Einblicken in die Textilproduktion des (Früh-)mittelalters nicht fehlen. \nDauer: ca. 1\,5 Stunden; Kursbeginn je um 10\, 13 und 15 UhrKursleitung: Florian SaumKosten: 20 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 (pro Kurs) \nDer Kurs beinhaltet eine geschichtliche Einführung\, spezielle Brettchen\, Garn\, Webschiffchen sowie eine Handreichung und bietet somit einen umfassenden Einblick in diese faszinierende Variante der Brettchenwebtechnik. \nDauer: 10 – ca. 15 UhrKursleitung: Marled MaderKosten: 90 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 \nDieser Workshop widmet sich der Verarbeitung von Tierhaut\, in diesem Fall dem Herstellen eines Lederbeutels. Mittelalterliche Taschen- und Beutelfunde sind aufgrund der schlechten Erhaltungsbedingungen von natürlichem Material äußerst selten und – wenn überhaupt  – meist nur in Teilen erhalten. 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Nadeln können zum Ausprobieren vor Ort genutzt werden. \nDauer: 13 – 17 UhrKursleitung: Birgit DiehlKosten: 40 EUR (Eintritt inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 5 \nIm Gegensatz zu einem der gängigsten Vorurteilen zum Mittelalter war es nicht trist und grau\, sondern überraschend farbenfroh.In unserem kleinen Workshop wollen wir heute einiges über die Textilfärberei auf einem frühmittelalterlichen Herrenhof erfahren und färben dann am offenen Feuer einen eigenen Seidenschal in leuchtenden Pflanzenfarben. \nDauer: ca 1 Stunde; Beginn jeweils um 11 und 14 Uhr Kursleitung: Patricia ScheuermannKosten: 20 EUR (Eintritt und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 8 \nNach dem Vorbild der berühmten Tatinger Kannen verzieren wir einen Becher mit Zinnfolie. \nDauer: 3 Stunden; Kursbeginn je um 10 und 14 UhrKursleitung: Helmut StuderKosten: 80 EUR (Eintritt\, Becher und Material inkl.)Maximale Teilnehmerzahl: 6 \nAnmeldung
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SUMMARY:„Nachgekocht“ - Rezepte aus dem Lorscher Arzneibuch: Quendelsalbe und Andornsirup
DESCRIPTION:Das Lorscher Arzneibuch ist das älteste uns bekannte medizinische Buch des abendländischen Mittelalters und markiert den Beginn der Epoche der Klostermedizin. 482 Rezepte zeigen\, wie sehr man zur Zeit Karls des Großen das Wissen der Antike zu bewahren und zu nutzen wusste. Viele dieser Rezepturen haben sich seit Jahrtausenden bewährt oder bieten spannende Erkenntnisse für die moderne Medizin. Auf einem Rundgang durch unseren Kräutergarten lernen Sie die wichtigsten Arzneipflanzen der Klostermedizin kennen und tauchen ein in die Geschichte der frühmittelalterlichen Heilkunde. Gemeinsam stellen wir zwei ausgewählte Original-Rezepte aus dem Lorscher Arzneibuch her\, die vielleicht bald einen festen Platz in Ihrer Hausapotheke finden! \nAltersstufe: Erwachsene\nAnmeldung bis Fr 9.10.: buchung@kloster-lorsch.de | 06251 869200\nFindet ab 5 Personen statt (bis max. 16 Personen)\nPreis: 13 € | ermäßigt 8 €\nTreffpunkt: Kasse im Museumszentrum (MUZ) am Klostergelände \nPreise Stand 01.10.2025\, Änderungen vorbehalten.
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SUMMARY:Abendvortrag anlässlich des Internationalen Tages des Immateriellen Kulturerbes
DESCRIPTION:Wissen – Können – Weitergeben\nDas Freilichtlabor Lauresham und Immaterielles Kulturerbe in Deutschland \nWelche Rolle übernehmen Museen bei der Vermittlung\, Erforschung und dem Erhalt alter Kulturtechniken\, Bräuche oder Kulturformen? Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen museale Einrichtungen wie das Freilichtlabor Lauresham in diesem Zusammenhang eigentlich? Begleiten Sie den Laureshamleiter Claus Kropp an diesem Abend im Rahmen eines kurzweiligen Vortrags bei der Beantwortung dieser und noch mehr Fragen. Veranstaltungsort: Paul-Schnitzer-Saal\, Museumszentrum Lorsch (Nibelungenstr. 35\, 64653 Lorsch). Eintritt ist frei.
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