Germanen und Römer an Rhein, Main und Neckar. Von der Spätantike zum Frühmittelalter: eine Zeitenwende?

Vortrag von Prof. Dr. Christian Witschel, Heidelberg
Durch die Aufgabe des obergermanischen Limes bald nach der Mitte des 3. Jahrhunderts wurde der Rhein wieder zur Außengrenze des Imperium Romanum. Hier stand man nun der Volksgruppe der germanischen Alamannen gegenüber, die sich in Südwestdeutschland konstituiert hatte. Bis zum Ende der römischen Herrschaft am Rhein um die Mitte des 5. Jahrhunderts ergaben sich zwischen Römern und Alamannen mehrfach kriegerische Konfrontationen, aber auch verschiedene Formen der Kooperation in einem weit gefassten ‚Grenzraum‘. Diese sollen in dem Vortrag beleuchtet werden, der zudem auf die nachrömische Phase bis zur Verfestigung der fränkischen Herrschaft über die Region eingeht und zuletzt danach fragt, welche längerfristigen Folgen diese formative Phase der europäischen Geschichte hatte.
Altersstufe: Erwachsene
Keine Anmeldung erforderlich.
Eintritt frei! Eine Spende wird erbeten!


