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SUMMARY:Germanen und Römer an Rhein\, Main und Neckar. Von der Spätantike zum Frühmittelalter: eine Zeitenwende?
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Christian Witschel\, Heidelberg \nDurch die Aufgabe des obergermanischen Limes bald nach der Mitte des 3. Jahrhunderts wurde der Rhein wieder zur Außengrenze des Imperium Romanum. Hier stand man nun der Volksgruppe der germanischen Alamannen gegenüber\, die sich in Südwestdeutschland konstituiert hatte. Bis zum Ende der römischen Herrschaft am Rhein um die Mitte des 5. Jahrhunderts ergaben sich zwischen Römern und Alamannen mehrfach kriegerische Konfrontationen\, aber auch verschiedene Formen der Kooperation in einem weit gefassten ‚Grenzraum‘. Diese sollen in dem Vortrag beleuchtet werden\, der zudem auf die nachrömische Phase bis zur Verfestigung der fränkischen Herrschaft über die Region eingeht und zuletzt danach fragt\, welche längerfristigen Folgen diese formative Phase der europäischen Geschichte hatte. \nAltersstufe: Erwachsene \nKeine Anmeldung erforderlich. \nEintritt frei! Eine Spende wird erbeten!
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SUMMARY:Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs: Was ist „deutsch“?
DESCRIPTION:Was haben italienisch tedesco\, rumantsch tudesg\, nordfranzösisch thiéois\, lothringisch tiche\, luxemburgisch dietsch und englisch dutch gemeinsam? \nSie stammen alle von einem wohl zu Zeiten Karls des Großen von Gelehrten aus einheimischen Sprachmaterial gebastelten\, ja erfundenen Wort ab\, das in lateinischer Form theudiscus\, theodiscus hieß. Es klingt so ähnlich wie unser heutiges Wort deutsch\, bezeichnete aber zunächst ein Phänomen von viel größerer Reichweite\, nämlich alle Sprachen im riesigen karolingischen Imperium\, das von Barcelona bis Wien und Magdeburg und von Hamburg bis Rom und Marseille reichte\, die nicht lateinischer (oder auch slawischer) Abkunft waren\, und dazu noch einige Sprachen\, die außerhalb dieses Raumes lebten\, wie das in viele Dialekte zersplitterte alte Englisch auf den britischen Inseln und das Altnordische\, die Sprache der Wikinger und Normannen in Skandinavien\, oder auch Sprachen wie das ausgestorbene Gotische\, das schon im 4. Jahrhundert über eine volkssprachige Bibelübersetzung\, die Bibel des gotischen Bischofs Wulfila verfügte\, oder wie das auf dem Boden Norditaliens 250 Jahre blühende\, mit dem Bairischen und Alemannischen verwandte Langobardische\, bevor es am Ende des 8. Jahrhunderts ausstarb bzw. mit vielen Lehnwörtern im Italienischen und seinen Dialekten aufging. Zu dieser semantischen Reichweite war das Wort *theodisk\, dütsch\, duutsch aber auch gut geeignet\, denn es bedeutete anfangs nichts Anderes als ‚zum Volk gehörig‘\, ‚Sprache des Volkes‘ – eben nicht Latein. \nErst im Laufe des hohen Mittelalters verengte sich die Bedeutung des Wortes allmählich auf die Sprachen des engeren ‚deutschen‘ Raumes\, des Lebensraumes der Baiern\, Alemannen oder Schwaben\, der Thüringer\, Sachsen\, Franken\, die allmählich zusammenwuchsen\, aber erst in der Neuzeit – man könnte sagen\, ab den Tagen Martin Luthers – eine gemeinsame Dachsprache fanden\, wobei der Begriff ‚Deutsch‘ aber begrifflich noch lange weit reichte und das Niederländisch/Flämische ebenso einschloss wie das Niederdeutsche und das Friesische. Deutsch ist ein komplexer\, nur über sein historisches Werden begreifbarer Begriff. \nAltersstufe: Erwachsene \nPreis: kostenfrei\, eine Spende wird erbeten
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SUMMARY:Vortrag: Unkraut im Garten der Schreibkunst
DESCRIPTION:Individualität und Einfallsreichtum? Das entspricht nicht dem Image der Karolingerzeit und ihrer Buchkultur. Mit strenger Erziehung der Schreiber wurde damals eine Lesbarkeit der Handschriften erreicht\, die sich mit der eines gedruckten Buchs messen kann. Die Erzeugnisse der Schreibschulen bestechen mit ihrem einheitlichen Erscheinungsbild. Zu dem großen Ziel\, eine christliche Welt nach dem Vorbild des klassischen Altertums zu erschaffen\, gehörte aber auch die Wiederbelebung der Stenographie. Von ihrem Wesen her ist die Kurzschrift zwar platzsparend und praktisch\, doch geprägt von den persönlichen Eigenheiten des Schreibers und selbst für Experten oft schwer zu entziffern. Immer wieder tauchen „tironische Noten“ auf\, wo man sie vielleicht nicht erwarten würde\, wie Brennnesseln oder Mohnblumen im Gemüsebeet: auf den ersten Blick störend\, bei genauerer Betrachtung aber doch von Nutzen. Es gibt viel zu entdecken und noch mehr zu ergründen. Was stenographische Notizen beinhalten\, ist in aller Regel nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Sie verraten keine großen Geheimnisse\, geben aber Einblicke in das geistige Treiben hinter den prachtvollen Büchern. \nEintritt: kostenlos \nKeine Anmeldung nötig
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